Tagungscall

Die 34. Jahrestagung der Inklusionsforscher*innen wird von der Universität Wien, der Pädagogischen Hochschule Wien und der Bildungsdirektion für Wien gestaltet. Sie trägt den Titel „Grenzen.Gänge.Zwischen.Welten“: Grenzen, die innerhalb und außerhalb der Integrations- und Inklusionsforschung gezogen werden; Welten, die dadurch entstehen, geschaffen oder verunmöglicht werden und Gänge, die zur Überbrückung oder Überwindung von Grenzen oder zum Ausweg aus abgeschotteten Welten beschritten werden (sollen). Vieles bleibt aber auch in einem Dazwischen – und soll dementsprechend ebenso Raum in unseren Diskussionen finden können.

Mit dem Tagungsthema wollen wir bewusst Inter- und Transdisziplinaritäten, Spannungsfelder, Herausforderungen und/oder Dilemmata in den Fokus nehmen, mit denen sich die Integrations- und Inklusionsforschung sowohl inhaltlich als auch strukturell konfrontiert sieht. Diese bewegen, überlappen und reiben sich – ohne den Anspruch auf Vollständigkeit zu erheben – in und zwischen den sowie mitunter entlang der folgenden Dimensionen (Bildbeschreibung siehe unten):

Bildbeschreibung

In der obersten Zeile des Bildes befindet sich das Logo der Tagung mit der Aufschrift „IFO 2020. 25.02. bis 28.02.2020, Wien“. In der Mitte des Bildes ist ein Würfel zu sehen. In ihm befinden sich vier runde Felder. Sie tragen folgende Beschriftungen:

  • Grenzen
  • Gänge
  • Zwischen
  • Welten

Aus jeder Ecke des Würfels werden Strahlen abgeleitet, die zu acht fettgedruckten Überschriften mit je unterschiedlich vielen Unterpunkten führen. Im Uhrzeigersinn von oben (12 Uhr) beginnend, lauten diese:

  • Überschrift Zeiten mit den Unterpunkten Generationen, Geschichte(n), Visionen, 3 Punkte (die offene Aspekte repräsentieren sollen)
  • Überschrift Ethiken mit den Unterpunkten Haltungen, Heurismen, Moralismen, Weltbilder, 3 Punkte (die offene Aspekte repräsentieren sollen)
  • Überschrift Gemeinschaften mit den Unterpunkten Gesellschaften, In- und Outsider, Kommunen, Kollektive, 3 Punkte (die offene Aspekte repräsentieren sollen)
  • Überschrift Wissensfiguren mit den Unterpunkten Dispositive, „-ismen“, Paradigmen, Praktiken, 3 Punkte (die offene Aspekte repräsentieren sollen)
  • Überschrift Politiken mit den Unterpunkten Ideologien, Konformismen, Provokationen, Utopien, 3 Punkte (die offene Aspekte repräsentieren sollen)
  • Überschrift Diversitätsdimensionen mit den Unterpunkten Armut, Behinderung, Forced Migration/Flucht, Gender, Kultur, Migration, Religion/Weltanschauung, Sexuelle Orientierung, Soziale Herkunft, Sprachen, Sprachliche Diversität, Fragezeichen, 3 Punkte (die offene Aspekte repräsentieren sollen)
  • Überschrift Individuen mit den Unterpunkten Identitäten, SprecherInnenpositionen (im Original mit einem Asterisk, dem „Gendersternchen“ versehen), 3 Punkte (die offene Aspekte repräsentieren sollen)
  • Überschrift Praxiswelten mit den Unterpunkten Didaktiken, Institutionen, Pädagogiken, Schule, Unterrichten, 3 Punkte (die offene Aspekte repräsentieren sollen)

Einreichung von Beiträgen

Die Slots für die angenommenen Beiträge sind mit 60 Minuten (maximal 30 Minuten Vortrag und mindestens 30 Minuten Diskussion) veranschlagt, um Austausch zu ermöglichen und in Diskussion treten zu können. Damit dies verwirklicht werden kann, kommt ein Review-Verfahren zum Einsatz.

Bitte beachten Sie, dass das Abstract für alle Formate, wie bisher angekündigt, 600 Wörter beträgt, dass aber aus technischen Gründen die Eingabemaske auf maximal 4.000 Zeichen (inkl. Leerzeichen) beschränkt ist. Die Literaturangaben sind auf max. 200 Wörter beschränkt. Literaturangaben müssen nachvollziehbar, aber nicht formal vollständig angegeben werden (z.B. ist „Name der Autorin, Jahreszahl, Titel“ ausreichend).


Folgende Formate können eingereicht werden:

1. Orale Präsentation (klassisches Paper-Format oder Einzelbeitrag)

Maximal 600 Wörter:

  1. Fragestellung mit Bezug zum Tagungsthema
  2. Methodisches Vorgehen
  3. (Erwartete) Ergebnisse

 

2. Symposia

Mindestens 3 Beiträge aus möglichst unterschiedlichen Institutionen und nach Möglichkeit transdisziplinär. Voraussetzung ist die Nennung eines Chairs.

Maximal 600 Wörter, davon

  1. Fragestellung und Bezug zum Tagungsthema (max. 200 Wörter)
  2. Beiträge (pro Beitrag 100-150 Wörter)

Je nach organisatorischer Machbarkeit werden wir versuchen, für jedes Symposium zwei aufeinanderfolgende Zeitslots zu je 60 Minuten zuzuteilen.

3. Poster

Maximal 600 Wörter